(c) Hans Jörg Michel
Eine florentinische Tragödie / Der Zwerg
Eine florentinische Tragödie / Alexander Zemlinsky
Der Zwerg / Alexander Zemlinsky
Opernhaus Düsseldorf
Freitag, 28. Juni 2013
19:30 - 22:00 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
12,10 - 59,80 € Abo.+3 Online Tickets: 12,10 - 59,80 €
Weitere Termine
Opernhaus Düsseldorf
Juni 2013
Sa  |  15.06.  | 19:30  Abo. 21 Online Tickets: 17,10 - 81,50 €
Sa  |  22.06.  | 19:30  Abo. 30+40 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Fr  |  28.06.  | 19:30  Abo. 3 Online Tickets: 12,10 - 59,80 €
So  |  30.06.  | 15:00  Abo. 19 Online Tickets: 12,10 - 59,80 €
Juli 2013
Sa  |  06.07.  | 19:30  Abo. 23 Online Tickets: 12,10 - 59,80 €
Sa  |  13.07.  | 19:30  Abo. 2 Online Tickets: 12,10 - 59,80 €
Di  |  16.07.  | 19:30  Abo. 12 Online Tickets: 12,10 - 59,80 €
Fr  |  19.07.  | 19:30  Abo. 7 Online Tickets: 12,10 - 59,80 €
So  |  21.07.  | 15:00  Abo. 25 Online Tickets: 12,10 - 59,80 €

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
Eine florentinische Tragödie
Alexander Zemlinsky
Ein Mann kehrt von seiner Arbeit zurück und überrascht seine Frau mit einem Liebhaber. Das führt nicht selten zu Mord und Totschlag. So auch in dem Einakter „Eine florentinische Tragödie“ von Alexander Zemlinsky (1871-1942). Doch die nach Oscar Wildes gleichnamigen Schauspiel entstanden Eifersuchtstragödie bezieht ihre eigentliche Dramatik aus der unerwartete Raffinesse, womit der betrogene Ehemann seinen ihm weit überlegen scheinenden Nebenbuhler in die tödliche Falle lockt.



Die junge, zum Ensemble der Deutschen Oper gehörende Regisseurin Barbara Klimo inszeniert Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ aus der Perspektive der dritten Betroffenen. Bianca, die Frau des Kaufmanns Simone, erlebt ihre Affäre mit dem Prinzen Bardi, aus der sich die Tragödie ergibt, wie einen Traum, in dem sie sich selbst und ihre unterdrückten Wünsche und Sehnsüchte erlebt.

 
***
Oper in einem Aufzug
Text vom Komponisten nach Oscar Wilde

 

Musikalische Leitung Jonathan Darlington
Inszenierung Barbara Klimo
Bühne Veronika Stemberger
Kostüme Frank Bloching
Licht Volker Weinhart
Dramaturgie Hella Bartnig
 
Guido Bardi Corby Welch
Simone Anooshah Golesorkhi
Bianca Janja Vuletic
 
Der Zwerg
Alexander Zemlinsky
Was schenkt man einer Prinzessin zum Geburtstag? Schöne Kleider und kostbare Geschmeide besitzt sie im Überfluss. Aber ein lebender Zwerg, das ist etwas Ausgefallenes und Exotisches, das Aufsehen und Neugierde erregt. Dieser Zwerg ahnt nicht, dass er als hässlich gilt. Er glaubt, ein kühner Ritter zu sein, der die Liebe der schönen Prinzessin erringen kann. In seiner Unwissenheit erscheint er ehrlich und wahrhaftig und beeindruckt die Prinzessin. Doch das neue „Spielzeug“ verliert schnell seinen Reiz: Die Prinzessin sorgt dafür, dass der Zwerg sich in einem Spiegel sieht und so zu tödlicher Selbsterkenntnis gelangt.

Alexander Zemlinskys (1871–1942) Operneinakter „Der Zwerg“ basiert auf Oscar Wildes Märchen „Der Geburtstag der Infantin“ und ist häufig als Nachhall der Beziehung des Komponisten zu Alma Schindler, der späteren Gattin Gustav Mahlers, interpretiert worden. Alma Schindler war Zemlinskys Kompositionsschülerin. Sie bewunderte seine Musik und Intelligenz und war fasziniert von seiner erotischen Ausstrahlung, obwohl sie den kleingewachsenen Zemlinsky nicht attraktiv fand und ihn später einen „scheußlichen Gnom“ nannte. „Der Zwerg“ deutet aber auch auf das Schicksal Zemlinskys, der trotz allgemeiner Wertschätzung keinen „großen“ Namen erlangte. Als Jude erfuhr Zemlinsky nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten Ablehnung und Ausgrenzung. „Mir fehlte sicherlich das gewisse Etwas, das man haben muss, um nach ganz vorne zu kommen“, hatte Zemlinsky schon 1925 in einem Brief an Alma Mahler bekannt. Auch in seinem New Yorker Exil, wo er 1942 starb, sollte sich daran nichts ändern.

Immo Karaman, der sich mit einer Werkreihe Benjamins Brittens als Regisseur erfolgreich an der Deutschen Oper am Rhein etablieren konnte, widmet sich mit „Der Zwerg“ erneut einer Außenseiterthematik.
 
***
Ein tragisches Märchen für Musik in einem Akt
Text von Georg C. Klaren nach Oscar Wilde

 

Musikalische Leitung Jonathan Darlington
Inszenierung Immo Karaman
Bühne und Kostüme Nicola Reichert
Licht Volker Weinhart
Chorleitung Christoph Kurig
Dramaturgie Hella Bartnig
 
Donna Clara Sylvia Hamvasi
Ghita Anke Krabbe
Der Zwerg Raymond Very
Don Estoban Stefan Heidemann
1. Zofe Elisabeth Selle
2. Zofe Alma Sadé
3. Zofe Iryna Vakula
Erste Freundin Jessica Stavros
Zweite Freundin Luiza Fatyol
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 

 

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