Natasha Korsakova
Natasha Korsakova – eine Nachfahrin des Komponisten Nikolaj Rimski-Korsakov – wurde in Moskau in eine Musikerfamilie hineingeboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Violinspiel. Nach Unterricht bei ihrem Großvater und Vater, dem russischen Geiger Andrej Korsakov, studierte sie bei Ulf Klausenitzer in Nürnberg und Saschko Gawriloff in Köln. Heute gastiert sie in vielen großen Konzertsälen, darunter die Große Halle des Moskauer Konservatoriums, Tokio Santory Hall, Wigmore Hall London, Accademia di Santa Cecilia Rom, Berliner und Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, das Leipziger Gewandhaus und Concertgebouw Amsterdam. Sie spielte unter Dirigenten wie Mstislaw Rostropowitsch, Alun Francis, Philippe Auguin, Georg Fritzsch, Marcus Bosch, Charles Olivieri-Munroe, Friedrich Haider und John Neschling und mit Orchestern wie das Orchester des Niederländischen Rundfunks, Iceland Symphony, Orchestra Sinfonica di Milano G. Verdi, die Neue Philharmonie Westfalen, das Russische Staatsorchester, die Moskauer Philharmoniker, Filarmonica di Verona, das European Union Chamber Orchestra, Orquestra Sinfonica del Estad de Mexico und Orquesta Sinfónica de Chile. Außerdem war Natasha Korsakova Gast bei führenden Festivals wie die Ludwigsburger Festspiele, Incontri Asolani, das Schleswig-Holstein Musik-Festival und Lockenhaus-Festival. Am Staatstheater Mainz begeisterte sie 2006 im Rahmen von Programm XXVI von ballettmainz mit ihrer Interpretation von Chaussons „Poème“ in Antony Tudors Ballett „Jardin aux Lilas“. Zweimal wurde Natasha Korsakova „Künstlerin des Jahres: 1998 in Chile, 2008 in Italien. Im Juli 2008 wurde ihr der Premio Sirmione Catullo verliehen – eine der begehrtesten italienischen Auszeichnungen, die jährlich an Musiker, Politiker und Journalisten vergeben wird. Sie spielt auf einer Violine von Vincenzo Panormo (um 1770). Als Testimonial von Laura Biagiotti trägt sie bei ihren Auftritten Outfits aus den Prêt-à-Porter Kollektionen der italienischen Modeschöpferin.