Julie Thirault
Die Französin Julie Thirault erhielt ihre Ausbildung an der Ballettschule der Pariser Oper unter Claude Bessy. Bereits während ihres Studiums trat sie in beiden Pariser Opernhäusern auf. Nach Gastverpflichtungen am Théâtre de Bordeaux erhielt sie ein Engagement im Ballettensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden, wo sie Solorollen in Balletten von John Neumeier, José Limón, John Cranko und Uwe Scholz tanzte. 2001/02 war Julie Thirault als Gast am Hessischen Staatstheater Wiesbaden bei Ben van Cauwenbergh engagiert und tanzte dort u.a. die Rolle der Fee in „Cinderella“ von Stijn Celis. 2002 wurde sie Mitglied in Martin Schläpfers ballettmainz. Neben zahlreichen Neukreationen des Ballettdirektors (u. a. „Kunst der Fuge“, „Partita Nr. 6“, „Obelisco“ und „3“) übernahm sie dort Solopartien und Hauptrollen in Choreographien von George Balanchine („Allegro brillante“), Hans van Manen („Frank Bridge Variations“), Kurt Jooss („Der Grüne Tisch“), Antony Tudor („Jardin aux lilas“), Paul Lightfoot und Sol León („Sh-Boom!“), Nils Christe, Christopher Bruce, Gisela Rocha, Philip Egli und Nick Hobbs.